Escuchar "Was wir sehen wollten" Amazon Music Unlimited (ad) Prueba Gratis 30 días

Letra de Was wir sehen wollten

Ich lag in dem Zimmer, kein Platz für Gewinner Das Bett an der Tür und kein Hoffnungsschimmer Die Haut wie Papier und vier Meter von mir Sein Bett unterm Fenster Wir sprachen vom Leiden, von Hoffnung und Trost Kamillentee und Schicksal, Graubrot und Betrug Den Tabletten, dem Glück, Zufall und Zuversicht Der schwindenden AussichtUnd mit schmerzverzerrtem Gesicht Zog er sich hoch, dann stützte er sich Auf die Fensterbank auf, mit letzter Kraft und sah rausEs ist ein sonniger Tag, es spielen Kinder im Park Da sitzen zwei auf der Bank, halten sich an der HandUnd der Himmel ist blau Und das Gras sattes Grün Und das Leben in all seiner Pracht am Erblühen Und zum Glück Haben wir noch ein Zimmer mit Ausblick gekriegtWir sprachen vom Leben, nostalgische Fäden Sie schweben und wandern von einem Bett zum anderen Oh, kannst du dich bitte noch einmal erheben Und erzählen, was du sehen kannst?Es ist ein sonniger Tag, es spielen Kinder im Park Auf einer Bank im Schatten stillt eine Mutter ihr BabyUnd der Himmel ist blau Und das Gras sattes Grün Das Leben in all seiner Pracht am Erblühen Und zum Glück Haben wir noch ein Zimmer mit Ausblick gekriegtUnd am nächsten Morgen war sein Bett frisch bezogen Und die Schwester hat mich ans Fenster geschoben Ich zog mich hoch, stützte mich auf, mit letzter Kraft, und sah rausIch sah einen Hinterhof grau, eine Häuserwand trist Ein kleines Quadrat verregneten Himmels im fahlen Licht Und sonst nichts, nichts, nichtsUnd der Neue neben mir wachte auf Mit leerem Blick sah er zu mir herüber Und ich nickte ihm zu und rief lautUnd der Himmel ist blau