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Letra de Waldmär

Zwei Gestalten am Waldesrand Der Vater zum Sohn mit erhobener Hand "In diesem Wald", sagt er, "herrscht die Bosheit" "Geh nie hinein, geh nie bei Dunkelheit" Der Knabe er schwört es und die Jahre vergeh'n Eines Tages beim Wandern sieht er sie dort steh'n Am Waldrand ein Mädchen von zarter Gestalt Er läuft zu ihr, jede Warnung verhalltHey, habt ihr schon gehört oder soll ich's euch sagen? Im eigenen Blut lag der Knabe erschlagen Ob Krieger, ob Ritter, ob Aristokrat Es kehrt nie zurück, wer den Wald je betratDas Mädchen liebreizend, von redseliger Natur Bezirzt, lockt den Knaben, er vergisst seinen Schwur Und ehe ihm Hören und Sehen vergeh'n Sieht er sich im dichtesten Unterholz steh'n Die Augen des Jünglings voll Schrecken sich weiten Auf der Haut der Frau beginnt sich Fell auszubreiten Grad eben noch menschlich, plötzlich Kreatur Der Mond leuchtet hell aber auch die BlutspurHey, habt ihr schon gehört oder soll ich's euch sagen? Im eigenen Blut lag der Knabe erschlagen Ob Krieger, ob Ritter, ob Aristokrat Es kehrt nie zurück, wer den Wald je betratMan fand ihn nach Tagen, mit zerbrochenen Gliedern Wieder ein Opfer des Waldes bei Nacht Jeder, der versucht mit dem Wald anzubiedern Wird bestraft und um sein Leben gebrachtHey, habt ihr schon gehört oder soll ich's euch sagen? Im eigenen Blut lag der Knabe erschlagen Ob Krieger, ob Ritter, ob Aristokrat Es kehrt nie zurück, wer den Wald je betratHabt ihr schon gehört oder soll ich's euch sagen? Im eigenen Blut lag der Knabe erschlagen Ob Krieger, ob Ritter, ob Aristokrat Es kehrt nie zurück, wer den Wald je betrat